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Lernergebnisse des Studienganges Nanotechnologie

Bachelorstudiengang Nanotechnologie  

Aufgaben und Anforderungen im Fach Nanotechnologie:

Die Nanotechnologie befasst sich mit Strukturen, die in mindestens einer Dimension kleiner als 100 nm sind. Nanotechnologie zielt auf die Herstellung dieser Strukturen, die Detektion und Modifikation ihrer Eigenschaften sowie das Erschließen von Nutzungspotentialen für konkrete Anwendungsfelder.

Dies erfordert fundierte Kenntnisse in denjenigen Teilgebieten von Physik, Chemie, Elektrotechnik und Maschinenbau, die für die Nanotechnologie einschlägige Aspekte behandeln. Die Herausforderung bei der Bearbeitung nanotechnologischer Fragestellungen besteht darin, das Wissen sowie Ansätze und Methoden der beteiligten Disziplinen in Forschung und Entwicklung zu verknüpfen und neue disziplinübergreifende Lösungen zu schaffen (innovatives und interdisziplinäres Arbeiten).  

Wesentliche Qualifikationsziele im Bachelorstudiengang Nanotechnologie sind

  • der Aufbau eines breiten Grundlagenwissens in den Disziplinen Physik, Chemie, Elektrotechnik und Maschinenbau: grundlegendes Verständnis für die Prinzipien naturwissenschaftlicher und ingenieurwissenschaftlicher Erkenntnisgewinnung und Theoriebildung und die Fähigkeit zur Veranschlagung abstrakter Modellvorstellungen und Konzepte zur Bearbeitung konkreter Fragestellungen und zur Lösung realer Problemstellungen;
  • die Entwicklung eines komplexen, disziplinübergreifenden Blicks auf nanotechnologische Fragestellungen;
  • das Nach- und Mitvollziehen nanotechnologischer Problemstellungen sowie die Entwicklung von Lösungsansätzen und Forschungsfragestellungen.  

Absolventinnen/Absolventen im Bachelorstudiengang Nanotechnologie sind in der Lage

  • spezifische Effekte im Nanobereich zu verstehen und zu erklären;
  • Gesetzmäßigkeiten, Eigenschaften und Prozesse als zweckdienlich für die Realisierung nanotechnologischer Funktionen zu erkennen und nutzbar zu machen;
  • einfache nanotechnologische Probleme in verschiedenen disziplinären Hinsichten zu analysieren, systematisch theoriegeleitet zu erschließen und ein disziplinübergreifendes Problemverständnis zu entwickeln; 
  • (aufbauend auf der Problemanalyse) Strategien zur Bearbeitung nanotechnologischer Problemstellungen einzusetzen und situativ anzupassen;
  • allgemeines fachlich-methodisches und fachlich-operatives Handwerkszeug adäquat einzusetzen: Verfahren zur systematischen Bearbeitung von Problemstellungen; Strategien zum zielorientierten Bearbeiten von Aufgabenstellungen und zur Gestaltung von Prozessen; Kenntnis grundlegender Mess-, Test- und Prüftechniken.      

Masterstudiengang Nanotechnologie  

Aufgaben und Anforderungen im Fach Nanotechnologie:

Die Nanotechnologie befasst sich mit Strukturen, die in mindestens einer Dimension kleiner als 100 nm sind. Nanotechnologie zielt auf die Herstellung dieser Strukturen, die Detektion und Modifikation ihrer Eigenschaften sowie das Erschließen von Nutzungspotentialen für konkrete Anwendungsfelder. Dies erfordert fundierte Kenntnisse in denjenigen Teilgebieten von Physik, Chemie, Elektrotechnik und Maschinenbau, die für die Nanotechnologie einschlägige Aspekte behandeln.

Die Herausforderung bei der Bearbeitung nanotechnologischer Fragestellungen besteht darin, das Wissen sowie Ansätze und Methoden der beteiligten Disziplinen in Forschung und Entwicklung zu verknüpfen und neue disziplinübergreifende Lösungen zu schaffen (innovatives und interdisziplinäres Arbeiten).  

Wesentliche Qualifikationsziele im Masterstudiengang Nanotechnologie sind

  • spezialisierende Vertiefungen in einer ingenieurwissenschaftlichen und in einer naturwissenschaftlichen Disziplin sowie deren Verknüpfung im Hinblick auf nanotechnologische Fragestellungen;
  • Ausschöpfung interdisziplinärer Potenziale und die Fähigkeit zur problembezogenen Bearbeitung komplexer Fragestellungen mit anderen Fachleuten; dazu: Querverbindungen und Verknüpfungslinien zwischen den Teildisziplinen erkennen oder herzustellen können; Denk- und Vorgehensweisen von Nachbardisziplinen kennen und verstehen;
  • selbständiges wissenschaftsorientiertes Handeln: eigenständige Analyse nanotechnologischer Sachverhalte, selbständige Formulierung von Fragestellungen in Forschung und Entwicklung; selbständiges Generieren von disziplinübergreifenden Lösungsansätzen.

Absolventinnen/Absolventen im Masterstudiengang Nanotechnologie sind in der Lage

  • für einschlägige Fragestellungen eigenständige Lösungswege zu entwickeln und bisherige Lösungsvorschläge konstruktiv-kritisch zu problematisieren
  • selbständig offene Fragen zu erkennen und solche Fragestellungen durch Präzisierung ihres Problemgehaltes bearbeitbar zu machen;
  • Experimente und Versuchsanordnungen zu konzipieren, mit denen sich Vermutungen, Vorhersagen oder Annahmen zu technischen Sachverhalten überprüfen lassen; Ergebnisse aus Experimenten und Versuchen systematisch theoretisch auszuwerten und im Hinblick auf theoretische Aussagen zu beurteilen;
  • Die Fähigkeit, nanotechnologische Produkte und Systeme hinsichtlich ihrer Funktionalität und hinsichtlich ihres Gebrauchswertes zu beurteilen;
  • bisher wenig genutzte natürliche oder technische Potentiale zu erkennen und für eine Anwendung nutzbar zu machen und Optionen für die Verbesserung in der Anwendung oder Nutzung von Funktionen und Effekten für technische Entwicklungsschritte zu erschließen.