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Professor Klempt weist die quantenmechanische Verschränkung zwischen zwei räumlich getrennten Atomwolken nach

Professor Klempt weist die quantenmechanische Verschränkung zwischen zwei räumlich getrennten Atomwolken nach

apl. Prof. Dr. Carsten Klempt

LNQE-Mitglied veröffentlicht in der renommierten Fachzeitschrift „Science“

Die quantenmechanische Verschränkung von zwei Teilchen zu einem gemeinsamen, korrelierten Zustand sind die Grundlage moderner Quantentechnologien wie zum Beispiel dem Quantencomputer. Hierfür werden möglichst viele Teilchen benötigt, die miteinander verschränkt sind. In ultrakalten Gasen einzelner Atome wurden nichtklassische Zustände mit wechselseitiger Verschränkung zwischen Tausenden von Teilchen erzeugt. Prof. Klempt und seine Kooperationspartnern ist es gelungen, die Generation der Verschränkung zwischen zwei räumlich getrennten Wolken durch Aufspaltung eines Ensembles ultrakalter identischer Teilchen zu zeigen. Da die Wolken einzeln adressiert werden können, öffnen ihre Experimente einen Weg, um die verfügbaren verschränkten Zustände nicht unterscheidbarer Teilchen für Anwendungen der Quanteninformation zu nutzen.

Die Ergebnisse sind jetzt in der renommierten Fachzeitschrift „Science“ veröffentlicht worden. Science Vol. 360, Issue 6387, pp. 416-418 (2018), DOI: 10.1126/science.aao2035

Herzlichen Glückwunsch vom LNQE!