In der Festkörperchemie ist der Zusammenhang von Struktur und Funktion elementar. Aufgrund der zunehmenden strukturellen Komplexität in Materialien auf mehrere Skalenlängen bedarf es der Entwicklung erweiterter Methoden zur Strukturanalyse. Der Fokus in der Arbeitsgruppe Krysiak liegt in der Analyse und Präparation gezielt hergestellter, komplexer Atomar- sowie Partikel-basierter Materialen, ohne den Blick auf die Funktion zu verlieren. So stehen einerseits die Aufklärung dynamischer Prozesse in Festkörperstrukturen, sowie die Ordnung von mesokristallinen Systemen und deren kooperativen Eigenschaften im Vordergrund. Die dreidimensionale Elektronenbeugung ist dabei das Hauptwerkzeug und wird stets vom Team Moderne Strukturchemie weiterentwickelt.
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